Die Welt ist voller Wunder. Manche können wir schon vor der Haustür entdecken, andere nur, wenn wir in weit entfernte Gegenden reisen. Es genügt schon ein Blick in den Sternenhimmel, um die Schönheit unseres Universums zu erkennen. Erst recht, wenn ein Supermond zu sehen ist. In dem wunderschönen Bilder-Buch „Supermond und Kugelblitz“ finden sich noch viele außergewöhnliche Naturphänomene – nicht nur am Himmel. Scheinsonnen und Elmsfeuer Aber der steckt voller Überraschungen und rätselhafter Ereignisse. Da gibt es Scheinsonnen und Sonnenwinde, ja sogar Nebensonnen. Und dann wären da noch so seltene Dinge wie Elmsfeuer und Kugelblitze, Wolkenwellen und Blutschnee. Doch zurück zur Erde, die nicht weniger Spektakuläres bietet: Unterirdische Flüsse, Lavaseen, gigantische Höhlensysteme, Vulkane und bizarre Felsformationen. Und dann die Pflanzenwelt: Über 100 Meter hohe und uralte Bäume. Pflanzen, die nur einmal in 100 Jahren blühen, fleischfressende Pflanzen und leuchtende Pilze. Mischwesen und Wanderlibellen Natürlich kann auch die Tierwelt mit seltsamen Geschichten aufwarten. Im Jahr 2005 etwa fielen in Serbien tausende lebender Frösche vom Himmel. Auch Kaulquappen hat es schon geregnet und Würmer. Es gibt Mischwesen wie den Nartuga, eine Kreuzung zwischen Beluga und Narwal. Und immer mehr Tiere teilen sich den kleiner werdenden Lebensraum, so dass Grizzly-Bären sich mit Eisbären…
Daniel Faßbender war Seemann und wäre selbst gern Profisurfer geworden. Jetzt hat der Nachrichtenredakteur und Autor („Die weltbeste Geschichte vom Fallen“) mit „Heaven‘s Gate“ sein Debüt als Krimiautor gegeben. Im Zentrum steht ein abgehalfteter Surfer, der wider Willen zum Detektiv wird. Der Anti-Held und die Welle Dabei bedient sich Fassbender ziemlich großzügig bei Vertretern des Hardboiled-Genres wie Raymond Chandler. Sein Caruso ist ein echter Anti-Held, versoffen und oft verpeilt. Ein Tagträumer, den es auf der kleinen Philippinen-Insel Surogao ins Zentrum einer gigantischen Korruptionsaffäre spült. In dieser Monsterwelle, die tödlicher ist als die namensgebende „Heaven‘s Gate Welle“ droht der wankelmütige Caruso unterzugehen. Wilder Westen auf der Insel Dabei hat er sich doch nur von einer schönen und reichen Spanierin dazu anheuern lassen, ihren verlorenen Sohn zu suchen. Der verwöhnte und gelangweilte Juan wollte wohl auf der Insel beim Drogenschmuggel mitmischen und hat in ein Wespennest gestochen. Denn auf der Insel herrscht „Wilder Westen“, wie Juans Vater Diego, der gerade erst aus dem Knast entlassen wurde, weiß: „Die Mexikaner mischen ganz sicher mit, die Chinesen sowieso, und dann noch lokale Gruppen.“ Skrupellose Feinde Diego ist nicht nur schlau, sondern auch stark. Und Stärke kann Caruso wirklich brauchen. Denn auf der Suche nach…
So schnell kann‘s gehen: Nach dem Abi ist der eher introvertierte Daniel auf der Suche nach seinem Platz im Leben. Er zweifelt, sieht sich umzingelt von Fake Nachrichten und falschen Freunden. Und dann fällt ausgerechnet er auf den Nazi Steffen herein. Heimat Sonnenhof Denn dieser Steffen kommt bei seinen Mails empathisch rüber, zugewandt. Daniel lässt sich überreden, auf den abgelegenen Sonnenhof zu kommen, wo Steffen mit seiner Frau und den Zwillingen Freya und Gerold lebt. Möglichst autark, wie er Daniel erklärt. Der Sonnenhof soll zur Heimat der Familie werden. Das Wort Heimat triggert Daniel, aber bei Steffen klingt es für ihn völlig natürlich. Oberflächliche Kontakte Von Mal zu Mal fühlt er sich auf dem Sonnenhof mehr zuhause. Mit Mutter und Schwester hat er ohnehin nur sporadischen Kontakt, mit dem Vater und dessen neuer Frau noch weniger. Und zu den Mitbewohner der WG, Luise und Roberto, ist das Verhältnis eher oberflächlich. Obwohl ihn Lu, wie er Luise nennt, fasziniert. Er fühlt sich angezogen von der Lebenslust der jungen Frau, von ihrer Spontaneität. Wachsende Zweifel Aber Lu macht es ihm nicht leicht, sie zu durchschauen. Auch aus Frust wendet er sich noch mehr dem Sonnenhof zu. Doch dann taucht da Katharinas Bruder…