Die Olchis sind klein, grün und schmuddelig. Oma, Opa, Papa, Mama und die drei Kinder leben auf der Müllkippe von Schmuddelfing. Da finden sie alles, was sie mögen und gern essen. Schuhsohlen, Stinkerbrühe, Sockensuppe, Schlammsauce… Das Sams sieht mit seinen Froschfüßen und der Rüsselnase zwar auch anders aus als „normale“ Kinder und es isst auch mal Stuhlbeine. Am liebsten aber mag es Würtchen mit viel Senf. Doppelter Spaß Aber wie kommen die Olchis und das Sams zusammen? Ganz einfach, indem Erhard Dietl und Paul Maar zusammen ein Buch schreiben – eine Super-Idee zum 80. Geburtstag des Oetinger Verlags, für den beide Autoren arbeiten. „Die kaputte Wunschmaschine“ heißt das gemeinsame Produkt, das gleich doppelten Spaß verspricht. Wohin mit den Wünschen? Gleich zu Anfang kommt der Erfinder Bruno Brausewein ins Spiel. Denn Herr Taschenbier und das Sams haben noch lange nicht genug mit ihren Wünschen. Herr Taschenbier hat sogar alle Wunschpunkte, die das Sams normalerweise im Gesicht trägt, weggewünscht. Und jetzt ist auch noch die Wunschmaschine kaputt. Die soll Herr Brausewein reparieren. Das Verjüngungselixier Der doktert gerade an einer neuen Erfindung herum, einem Verjüngungselixier. Und während die beiden Männer über das kaputte Teil der alten Wunschmaschine fachsimpeln, will Sams seinen Papa mit…
Bald sind Ferien, dann geht es für viele Familien auf Urlaubsreise. Zum Beispiel nach Italien. Und da gibt es auch für die Kinder viel zu sehen, etwa in Rom. Mit dem Comic „Mythen, Götter und Gladiatoren im Alten Rom“ können sie auf Zeitreise gehen und bekommen dabei ganz nebenbei eine Menge spannender Einblicke in die Welt der römischen Götter oder in die Schöpfungsgeschichte. Verrückte Kaiser Die Graphic Novel vom englischen Kinderbuchautor Stephen Davies und dem Illustrator Laurie Avon erzählt die berühmtesten Geschichten der römischen Antike neu, spannend und mit einem Augenzwinkern. Dass die römischen Kaiser nicht alle gut und weise waren, kann man sich denken. Ein paar waren sogar total verrückt. Caligula zum Beispiel soll sich in den Mond verliebt haben. Und Commodus siegte wohl nur in sagenhaften 735 Gladiatorenkämpfen, weil keiner wagte, ihn anzugreifen. Zurück zu Romulus und Remus Ein paar literarische Freiheiten erlauben sich Davies und Avon vor allem bei den Sagen. Schließlich soll es Spaß machen, Romulus und Remus bis zur Gründung Roms zu folgen oder den Zyklopen Polyphem kennenzulernen, der auch Odysseus gern als Leckerbissen verzehrt hätte. Legendäre Paar-Geschichten Das legendäre Liebespaar Philemon und Baucis hat im Comic ebenso einen Auftritt wie das weniger glückliche Paar…
Natürlich gehört Beckenbauers Bolzplatz in München Giesing zu den Verrückten Fußball-Orten, die Marco Polo in der Reihe „Guck mal“ vorstellt. Ebenso wie das Fritz Walter Stadion in Kaiserslautern, das Maracanã-Stadion in Rio oder die Maradona Murals in Neapel. Legendäre Orte. Und im Jahr der Fußball-WM, die vom 11. Juni bis zum 17. Juli in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, ist das Interesse der Fans an Fußballorten natürlich besonders groß. WM Eröffnung und Finale Da darf das Aztekenstadion in Mexico City nicht fehlen. Denn hier findet das Eröffnungsspiel statt. Auch nicht das Metlife Stadium in New Jersey/New York, wo das Finale geplant ist. Aber die Fußballwelt ist ja groß und steckt voller Geschichten. Fußball auf der Höhe Wer weiß schon, dass Diego Maradona sein erstes Spiel in Europa in Meppen absolvierte, im Dress des FC Barcelona? Der Sportreporter Lars Sittig hat in dem „Reiseführer für Neugierige“ nicht nur legendäre Fussball-Orte versammelt. Auch Orte, die eine besondere Lage auszeichnet, sind dabei: Deutschlands entlegenstes Stadion auf Helgoland. Der höchstgelegene Sportplatz Europas in Gspon in der Schweiz. Der Ko Panyi Floating Pitch in Thailand – tatsächlich ein schwimmender Fußballplatz. Buckelpiste statt Rasen Es gibt noch mehr Kuriositäten in dem Guide. Das Atatürk Spor…
In seinem dritten Roman „Bis die Bären tanzen“ greift der Schweizer Autor Michael Hugentobler auch auf die eigene Familiengeschichte zurück. Im Roman geht es um vier Geschwister, die es in der Zwischenkriegszeit in die halbe Welt verschlägt – von der Schweiz und Nazideutschland bis nach Brasilien und Australien. Sie heißen Belle, Elfie, Cob und Anne und ihr Leben ist so unterschiedlich wie ihr Charakter. Die Hüterin der Geheimnisse Belle ist verliebt in den Nachbarsjungen Baron und träumt von einer Hochzeit, bis er ihr von der Schwangerschaft seiner Frau schreibt. Die Enttäuschung treibt sie bis in den brasilianischen Urwald. Anne liest sich in die Anarchistenszene ein, scheitert mit einem Attentatsversuch in Australien und kommt unverhofft zu einem Adoptivsohn. Cob verlässt die Familie als erster, als sein vom Krieg traumatisierter Vater die Waffe auf ihn richtet. Statt Turnlehrer zu werden, tourt er mit einem Zirkus und einer unzuverlässigen Geliebten durch Nazideutschland. Und Elfie? Die zarte Schönheit landet in einem Sanatorium in den Bergen, empfängt von allen Geschwistern Briefe und hütet deren Geheimnisse. Die wichtigsten Themen Denn die Geschwister wissen nur wenig von einander und verheimlichen vieles, was oft nur die „Mamme“ weiß, die vergeblich versucht, ihre verstreute Familie zusammenzuhalten. Der in drei…
Reisen wird teurer, die durch die Decke gehenden Flugpreise sind Gift für Fernreisen. Dann doch lieber Europa. Auch hier gibt‘s viel zu sehen – und das in kurzer Zeit. 52 Ziele in Europa, gegliedert nach den Jahreszeiten, stellt der Band „Have a happy weekend“ vor. Und macht schon mit den Fotos Appetit auf neue Erfahrungen. Gleich zu Beginn präsentieren sich Budapest, Edinburgh und Innsbruck von ihrer Sonnenseite. In der Hauptsache Städte Die meisten Ziele, die der Verlag fürs Wochenende vorschlägt, sind denn auch Städte – von A wie Amsterdam bis W wie Wien. Kein Wunder, bieten doch Städte viel Sehens- und Erlebenswertes auf relativ kleinem Raum, und sie lassen sich in kurzer Zeit erkunden. Dazu liefert das Buch jede Menge Insider-Tipps, wobei nicht alle ganz auf der Höhe der Zeit zu sein scheinen. Die Surfwelle in München ist derzeit jedenfalls „außer Betrieb“, und am Strand von Saint Tropez wird man Brigitte Bardot nicht mehr begegnen – es sei denn ihrem Geist. Überraschende Einblicke Aber viele Tipps versprechen interessante Erfahrungen wie der Besuch in Kopenhagen zur Zeit des „Kobenhavns Karneval“ – nicht im Februar sondern zu Pfingsten. Ein Abstecher zu „Fred und Ginger“, dem Tanzenden Haus von Frank O. Gehry in…