Das ist sicher ein Buch zur Buchmesse. Eva Rossmann schreibt in ihrem Kriminalroman „Licht brennt“ über einen Kultverlag, der vor dem Aus steht, Umberto Eco, eine Ex-TV-Ikone mit zweifelhaftem Lebenslauf – und die Buchmesse. Der unfähige Neffe des bewunderten Verlegers, eines Womanizers, will auf den New Adult Trend aufspringen und hat ein Buch mit dem Titel „Der Liebe Wellen“ veröffentlicht, das er selbst nicht gelesen hat. Ein Mordanschlag Ist die aus den USA an den Wörthersee zurück gekehrte TV-Ikone Gina Merano womöglich die Autorin? Oder ist das Buch KI-generiert? Aber warum sollte dann jemand einen Mordanschlag auf die alternde Diva verübt haben? Fest steht, dass ihr Boot beinahe auf dem See gekentert ist. Mira Valensky rätselt über die Gründe und verlässt sich auf die Spürnase ihrer Freundin, der ehemaligen Putzfrau Vesna Krajner. Der Erbschaftsvertrag Während Vesna ganz ungerührt auch den charmanten Verleger Gunter Fried zu den Verdächtigen zählt, versucht Mira, die Puzzlestücke von Meranos Lebenslauf zusammenzufügen. Damit kommt sie dem Inhalt des New Adult Romans schon sehr nahe. Aber war Merano auch verheiratet, wie es im Buch steht? Und warum sollte sie das verheimlichen? Es geht wohl um eine Klausel im Erbschaftsvertrag, die Fried unterschrieben hat. Seine Exfrau verlangte darin,…
Eva Rossmann ist Verfassungsjuristin und politische Journalistin. Für ihre Krimis mit der Wiener Journalistin Mira Valensky und deren aus Bosnien stammende Freundin und ehemalige Putzfrau Vesna Krajner wurde sie mehrfach ausgezeichnet, 2024 mit dem Österreichischen Krimipreis. Der neue Krimi „Alles Gute“ dreht sich um eine App gegen die Spaltung der Gesellschaft. Nichts Gutes für den Erfinder Klingt doch gut. Wer würde sich so ein Tool nicht wünschen? Gerade in der heutigen Zeit mit den tiefen Gräben im Volk. Doch dem Erfinder, dem Geschichtslehrer Peter Gruber, hat die App „LISA wünscht alles Gute“ nichts Gutes gebracht. Das Strichmännchen seiner kleinen Nichte Lisa hat zwar jede Menge Menschen dazu animiert, die App runterzuladen und ihn damit reich gemacht. Aber nun fühlt sich Gruber verfolgt. Angst vor den Folgen Der Mann, der im Unterricht immer wieder auf die Parallelen zwischen der heutigen Zeit und den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts hingewiesen hat, hat Sorge, dass seine App von geldgierigen Internet-Firmen missbraucht werden könnte – um Daten abzugreifen. Und dass skrupellose Geschäftemacher sich womöglich auch an seiner kleinen Nichte vergreifen. Hass und Milliarden-Geschäfte Gruber bittet Mira und Vesna um Hilfe. Die beiden verstehen zunächst nur Bahnhof. Aber dann verschwindet der Lehrer und Mira und…