Irische Aufreger
Rezensionen , Romane / 26. Februar 2026

Nicola Förg ist nicht nur Krimi-Autorin, sondern auch Reisejournalistin. Da liegt es nahe, dass sie ihre Reise-Erfahrungen auch in ihren Krimis einbringt. In „Schroffe Klippen“ geht es für Irmi Mangold nach Irland. Dabei ist Irmi ja eigentlich im Ruhestand. Aber ihre Mitbewohnerin Louise setzt auf die legendäre Spürnase der Ex-Kommissarin, um den mysteriösen Tod der jungen Anja aufzuklären. Doch kein Selbstmord? Anja war mit Louises Tochter Babsie befreundet, und die glaubt nicht an den Selbstmord ihrer Freundin. Louise muss Irmi nicht lange überreden, sich um den Fall zu kümmern. Zumal es gerade in der Beziehung zum abwesenden Lebensgefährten kriselt. Für die Lesenden ist das Ganze am Anfang allerdings schon etwas sehr konstruiert. Das legt sich im Lauf der „Ermittlungen“, bei denen wieder Student Malcolm eine wichtige Rolle spielt. Die verschwundene Tochter Die beiden „Laien-Ermittler“ sind schnell mittendrin in diesem Kriminalfall. Anja hatte als Remote Workerin für ein Pharmaunternehmen gearbeitet und mit ihren beiden Teenager-Kinder Kilian und Kim in einem Luxus-Wohnwagen gelebt. Nach ihrem Tod – sie war am Fuß der Klippen gefunden worden – war Kim verschwunden. Der Vater hatte Kilian mit zurück nach Deutschland genommen. Die Greyhound-Mafia Irmi und Malcolm machen sich also auch auf die Suche nach der…