Spielerisch ins Allgäu
Allgemein / 22. September 2026

Das Allgäu ist eine Gegend, die viele zu kennen glauben. Die Königsschlösser von Schwangau, der Forggensee. Oberstdorf und Bad Hindelang mitten in den Bergen. Bad Wörishofen und Sebastian Kneipp. Aber natürlich gibt es in der grenzüberschreitenden Region noch viel mehr zu entdecken. Ganz spielerisch kann man sein Wissen mit den 50 Karten „Allgäu 50 Rätsel mit Ausflugstipps“ aus dem Gmeiner Verlag testen. Graffiti aus Buchloe Da kommt zwischendurch sogar der Allgäu-Fan ins Schwitzen. Wer weiß schon, dass der weltbekannte Graffiti-Künstler „Loomit“ aus Buchloe stammt und seine Karriere mit der illegalen Bemalung des dortigen Wasserturms begonnen hat? Dass sich im kleinen Obergünzburg eine Südsee-Sammlung befindet? Oder dass es in Mindelheim die womöglich kleinste Kunstgalerie der Welt gibt – in einer der letzten Telefonzellen? Besuch im Kuhmagen Das Tänzelfest in Kaufbeuren ist da schon bekannter. Immerhin ist es das älteste Kinderfest in Bayern, und der Festumzug lohnt einen Besuch. Auch die braunen Allgäuer Kühe kennt man von Wanderungen über die Alpen. Und natürlich weiß man, dass Kühe Wiederkäuer sind. Aber wer war schon einmal in einem Kuhmagen? Im Allgäuer Bergbauernmuseum in Immenstadt kann man im „Begehbaren Kuhmagen“ durch alle vier Mägen wandern und so erleben, wie das Gras verdaut und die Milch…

Spielend zur Nordsee
Allgemein , Reisebücher , Rezensionen / 7. Juli 2022

Die Idee ist gut: Kein Reiseführer der langweiligen Art, sondern Rätsel, die spielerisch zu Sehenswürdigkeiten führen. Allerdings sind die Fragen schon ziemlich knifflig. Wer nicht ortskundig ist, wird sich schwer tun mit der richtigen Antwort. Da würde man sich eine Hilfe durch Multiple Choice wünschen. Oder zumindest einen kleinen Hinweis in der Frage. Das muss dann wohl der Spielleiter übernehmen. Spielerisch ans Urlaubsziel Aber hier geht es ja auch nicht darum, Fragen so schnell wie möglich zu beantworten. Eher schon darum, sich spielerisch dem Urlaubsziel zu nähern. Nun also die Nordsee. Auf Föhr hat Sonja Klein einen kuriosen Fall „ausgegraben“. Da wurde das Grab eines Spenders aus der Kirche auf den Friedhof verlegt. Warum? Weil die Erben die versprochene Spende nicht bezahlt haben. Geiz war wohl schon im 17. Jahrhundert geil. Eierkönig und schiefer Turm Dass es mal auf Sylt einen König gab, der sich vorwiegend um die Möwen kümmerte, wissen wahrscheinlich auch nur Insider. Es war der „Eierkönig“, der die Brutkolonien der Möwen „bewirtschaftete“ und alljährlich Zehntausende von Eiern sammelte. Den schiefen Turm von Pisa kennt man. Doch wer hat schon vom schiefen Turm auf der Hallig Langeneß gehört? Der Leuchtturm wurde während des ersten Weltkriegs von einer Seemine…