Die Olchis sind klein, grün und schmuddelig. Oma, Opa, Papa, Mama und die drei Kinder leben auf der Müllkippe von Schmuddelfing. Da finden sie alles, was sie mögen und gern essen. Schuhsohlen, Stinkerbrühe, Sockensuppe, Schlammsauce… Das Sams sieht mit seinen Froschfüßen und der Rüsselnase zwar auch anders aus als „normale“ Kinder und es isst auch mal Stuhlbeine. Am liebsten aber mag es Würtchen mit viel Senf.
Doppelter Spaß
Aber wie kommen die Olchis und das Sams zusammen? Ganz einfach, indem Erhard Dietl und Paul Maar zusammen ein Buch schreiben – eine Super-Idee zum 80. Geburtstag des Oetinger Verlags, für den beide Autoren arbeiten. „Die kaputte Wunschmaschine“ heißt das gemeinsame Produkt, das gleich doppelten Spaß verspricht.
Wohin mit den Wünschen?
Gleich zu Anfang kommt der Erfinder Bruno Brausewein ins Spiel. Denn Herr Taschenbier und das Sams haben noch lange nicht genug mit ihren Wünschen. Herr Taschenbier hat sogar alle Wunschpunkte, die das Sams normalerweise im Gesicht trägt, weggewünscht. Und jetzt ist auch noch die Wunschmaschine kaputt. Die soll Herr Brausewein reparieren.
Das Verjüngungselixier
Der doktert gerade an einer neuen Erfindung herum, einem Verjüngungselixier. Und während die beiden Männer über das kaputte Teil der alten Wunschmaschine fachsimpeln, will Sams seinen Papa mit einem Strahl aus dem Sprayflasche erschrecken. Das geht gehörig schief. Denn das Verjüngungselixier wirkt gleich extrem. Herr Taschenbier schrumpft zum Baby. Ein Baby! Weder das Sams noch Herr Brausewein können damit umgehen. Hilfe verspricht sich der Erfinder von den Olchis, die haben schließlich auch ein Baby. Also nichts wie hin zum Müllberg.
Auf dem Müllberg
Die grünen Olchis sind zwar sehr hilfsbereit aber alsbald auch überfordert mit dem Taschenbier-Baby. Aus verständlichen Gründen verweigert es konsequent die Olchi-Nahrung. Da müssen sich das Sams und Herr Brausewein wohl was anderes überlegen… Aber immerhin findet der Erfinder das fehlende Teil für die Reparatur der Wunschmaschine.
Womöglich kann ja die strenge Vermieterin Frau Rotkohl mit dem Taschenbier-Baby helfen. Sie betrachtet zwar den Besuch des Sams und der Olchis, die mit dem Olchi-Drachen Feuerstuhl angereist sind, als hygienische Zumutung, will es aber mit dem Baby versuchen .
Das nächste Abenteuer
Ahnt ihr inzwischen, wie es weitergeht? Soviel sei verraten: Es ist nicht das letzte Mal, dass die Olchis und das Sams zusammentreffen. Das nächste Abenteuer ist schon angekündigt. Dann bestimmt wieder mit den lustigen Illustrationen von Susann Stickel.
Info. Erhard Dietl & Paul Maar. Die Olchis und das Samst: Die kaputte Wunschmaschine, Oetinger, 112 S., 15 Euro, ab 7
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