Die Welt ist voller Wunder. Manche können wir schon vor der Haustür entdecken, andere nur, wenn wir in weit entfernte Gegenden reisen. Es genügt schon ein Blick in den Sternenhimmel, um die Schönheit unseres Universums zu erkennen. Erst recht, wenn ein Supermond zu sehen ist. In dem wunderschönen Bilder-Buch „Supermond und Kugelblitz“ finden sich noch viele außergewöhnliche Naturphänomene – nicht nur am Himmel. Scheinsonnen und Elmsfeuer Aber der steckt voller Überraschungen und rätselhafter Ereignisse. Da gibt es Scheinsonnen und Sonnenwinde, ja sogar Nebensonnen. Und dann wären da noch so seltene Dinge wie Elmsfeuer und Kugelblitze, Wolkenwellen und Blutschnee. Doch zurück zur Erde, die nicht weniger Spektakuläres bietet: Unterirdische Flüsse, Lavaseen, gigantische Höhlensysteme, Vulkane und bizarre Felsformationen. Und dann die Pflanzenwelt: Über 100 Meter hohe und uralte Bäume. Pflanzen, die nur einmal in 100 Jahren blühen, fleischfressende Pflanzen und leuchtende Pilze. Mischwesen und Wanderlibellen Natürlich kann auch die Tierwelt mit seltsamen Geschichten aufwarten. Im Jahr 2005 etwa fielen in Serbien tausende lebender Frösche vom Himmel. Auch Kaulquappen hat es schon geregnet und Würmer. Es gibt Mischwesen wie den Nartuga, eine Kreuzung zwischen Beluga und Narwal. Und immer mehr Tiere teilen sich den kleiner werdenden Lebensraum, so dass Grizzly-Bären sich mit Eisbären…
Es gibt kaum Schöneres an trüben Wintertagen, als sich in Kissen zu kuscheln, in einem Buch zu blättern und sich in andere Gefilde, ja andere Welten und Zeiten, zu träumen. Für solche Reisen im Kopf ist kaum ein Medium besser geeignet als ein Buch. Wir haben unter den vielen Neuerscheinungen dieses Jahres wieder ganz besondere Bücher ausgesucht, die zum Lesen, Schauen und Staunen einladen – und die sich auch unter dem Weihnachtsbaum gut machen. Lassen Sie sich verführen! Bücherhimmel Als Hommage an die Kraft des Lesens sieht lonely planet den fast schon nostalgisch wirkenden Bildband „Bücherschätze“, der in Texten und Fotos 50 außergewöhnliche Bibliotheken in aller Welt vorstellt. Da gibt es in Idaho die wohl kleinste Bibliothek in einer Pappel, werden in Äthiopien Bücher zu Pferde zu den Lesenden gebracht, in Kolumbien auf Eseln und in Oregon mit der Fahrrad-Rikscha. Da ruhen bibliophile Schätze im Katharinenkloster in der Wüste Sinai, bewahrt die Arts Bank in Chicago historische Artefakte, während in der Future Library Manuskripte bekannter Autorinnen und Autoren stehen, die erst 2114 zu lesen sein sollen. Einige der Bibliotheken sind schon Geschichte oder in ihrer Existenz bedroht. Deshalb gibt es seit 2023 in den USA online die Bibliothek der Verbotenen…
Herausgeber Finn Beales hat sich angesichts der Bilderflut im Netz zum Bildband „Let’s get lost“ seine eigenen Gedanken gemacht. „Vielleicht besteht das Privileg heutzutage ja darin, sich zu verlaufen?“, fragt er in der Einleitung. Wer sich verlaufe, müsse sich intensiver mit seiner Situation und Umgebung auseinandersetzen. Sich zu verirren, helfe dabei, „herauszufinden, was wirklich wichtig ist“. Suche nach dem schönsten Bild Die Menschen dürfen wieder reisen. Und sie tun das auch – meist auf ausgetretenen touristischen Pfaden. Ganz anders Naturfotografen. Sie zieht es an entlegene, oft weitgehend unberührte Plätze. Und wenn sie sich auf der Suche nach dem schönsten Bild mal verlaufen, steigert das nur das Erlebnis. „Let‘s get lost“ (Lasst uns verloren gehen) ist denn auch das Motto der Fotografinnen und Fotografen, die der preisgekrönte Fotograf Finn Beales mit ihren spektakulären Naturaufnahmen in diesem gleichnamigen Bildband versammelt hat. Abseits markierter Wege Ob im Gebirge oder an der Küste, in karger Natur, bei Eis & Schnee, in urtümlichen Wäldern oder an Flüssen & Seen – den Fotografierenden gelangen faszinierende Aufnahmen unserer Welt, auch weil sie nicht auf markierten Leben und mit allen Sicherheiten unterwegs waren. Der Lohn abenteuerlicher Exkursionen waren nicht nur großartige Aufnahmen sondern hin und wieder auch außergewöhnliche…