Verliebt sein – was ist das?

9. Oktober 2021

Fanny geht gern in die Schule, und sie spielt am liebsten mit Ester. Doch als Ester sich wünscht, dass Fanny in sie verliebt sein soll, trübt sich die Freundschaft ein. Fanny will nicht verliebt sein, sie will Spaß haben und lustige Sachen machen – am liebsten mit Ester.

Nur ohne die ganze Küsserei

Aber Ester ist ihr böse, und Fanny ist traurig. Freundschaftskummer ist fast so schlimm wie Liebeskummer. Wie gut, dass sie so eine einfühlsame Oma und eine verständnisvolle Mama hat.
So lernt Fanny, dass man nicht verliebt sein muss, um andere gern zu haben: „Jemanden richtig gern haben ist ja fast wie verliebt sein“, sagt Mama. „Nur ohne die ganze Küsserei.“

Auch Mamas machen Arbeit

Sara Ohlsson lässt Fanny von ihren Nöten mit dem Verliebtsein und ihrem Alltag erzählen. Das kann manchmal richtig lustig sein: „Kinder machen so viel Arbeit“, sagte Mama. Aber ehrlich gesagt, macht eine Mama auch ganz schön viel Arbeit. Man muss alle Stifte aufräumen, wenn man gerade herausgefunden hat, wie man Pferde malt, und man muss beim Tischdecken helfen und seine Jacke aufhängen und das Tablet weglegen und leise singen, wenn sie telefoniert. Mit einer Oma hat man viel weniger Arbeit.“

Witzige Illustrationen

Man sieht, Fanny ist schon eine richtige kleine Philosophin! Sara Ohlssons Geschichte über Freundschaft und Liebe hat Jutta Bauer mit viel Witz in Szene gesetzt.

Info Sara Ohlsson/Jutta Bauer. Fanny und die Liebe, Moritz, 108 S., 10,95 Euro, ab 7

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